Dr. Dietrich Volkmer, Am Haag 13, 65812 Bad Soden / Taunus
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Zappelkinder - ein Fallbericht
 

Joachim (der Vorname wurde geändert, der Autor) war mit seinen 5 Jahren und auch in den nächsten 2 Jahren ein unruhiger Geist, der jedermann auf gut deutsch "nervte".
Man erwog schon die Gabe von Ritalin, da ja die Schule bevorstand.
Doch dann entschieden sich die Eltern, etwas Neues (bzw Alternatives) zu probieren.
Joachim bekam keine Kuhmilch mehr. Ferner achtete die Mutter darauf, dass in der Nahrung keine Geschmacksverstärker mehr enthalten waren. Auch die Süssigekietn wurden drastisch reduziert.
Das Entscheidende war jedoch die Gabe von NeproTec-Kapseln (Fa Nestmann). Im UNterschied zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln bestehen sie aus Kapseln für den Tag und für die Nacht.
Am Anfang konnte der Junge die Kapsel nur schwer schlucken, so dass die Eltern die Kapseln öffneten und den Inhalt dem Jungen in etwas stillem Wasser gaben.
Erstaunt berichteten die Eltern, wie sich das unruhige Wesen von Joachim änderte. Er wurde kooperativer, hörte besser zu, verstand sich mit den anderen Kindern seiner Tagesmutter besser und interessierte sich plötzlich für Computer. Auch der Drang nach Süssigkeiten wurde wesentlich geringer.
Die Behandlung mit den NeproTec-Kapseln führte also neben den anderen Massnahmen zu einer entscheidenden Verbesserung der Gesamtsituation.
Als wir Joachim das letztemal sahen, war aus ihm ein wissbegieriger und neugieriger Junge geworden. Er hatte sich extra ein Buch über Hochhäuser gekauft, weil ihn die Hochhäuser in Frankfurt interessierten.
Fazit: Es sollte bei etwas Engagement und Geduld auch ohne das Ritalin gehen, dessen Auswirkungen auf die Zukunft der Kinder noch überhaupt nicht erforscht sind.


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