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Dr. Dietrich Volkmer, Am Haag 13, 65812 Bad Soden / Taunus
Tel 06196 - 29919
   
Die Geo-Toxine - ein Problem unserer Zeit
 

 

Zur Definition: Geo-Toxine sind meist menschenverursachte Stoffe, die unsere Heimat im All, die Erde, belasten.
Die rasanten Klima-Veränderungen der letzten Jahre sind so evident, dass man davor einfach nicht die Augen verschliessen kann.
Sicherlich, es wird in den Medien etwas überreagierend darüber berichtet. Es werden Patent-Rezepte verteilt etc. Manche sprechen sogar von blindem Aktionismus.
Aber kann man so leichtfertig darüber hinwegsehen?
Manch einer behauptet, so etwas hätte es in der Vergangenheit immer einmal gegeben und man sollte es bloss nicht überbewerten.
Mag sein, das erste zumindest.
Aber eine Veränderung in solch einer kurzen Zeit müsste doch dem unverbesserlichsten Ignoranten zu denken geben.
In letzter Zeit hat sich die Diskussion am CO2 - Ausstoss der Kraftfahrzeuge festgemacht. Das ist aber nur ein Teil der Verursacher. Wenn man den Schätzungen in den Zeitschriften glauben kann, dann ist das gerade mal ein Anteil von 20 Prozent.
Aber daneben gibt es noch eine Reihe anderer Verursacher.

Wir kommen gleich wieder auf dieses Thema zurück.

Zuvor möchte ich noch eine andere Betrachtungsweise ins Spiel bringen, die auch die eben erwähnten Leugner der Veränderung nicht so leicht beiseite schieben können.
Die Erdatmosphäre ist ein ziemlich schmales, um nicht zu sagen fragiles Gebilde.
Eine dünne Haut, besonders deutlich, wenn man sie einmal mit den Augen der Astronauten sehen kann - natürlich nur auf Bildern.
In diese schmale Schicht, die wir auch als Biosphäre bezeichnen können, husten und pusten wir den gesamten gasähnlichen Unrat der Menschheit hinein.
Diese Schicht ist uns aber zum Leben gegeben. Das heisst, wir müssen in allerhöchstem Masse daran interessiert sein, dass diese Sphäre uns und unseren Nachfahren ein lebenswertes Leben ermöglicht.
Tun wir das eigentlich? Denken wir immer noch, nach uns die Sintflut. Oder: Es wird sich schon eine Lösung für all diese Probleme finden.
Wird es nicht im Zug der Zunahme der Weltbevölkerung und mit der Zunahme des Energiehungers und des fast pathologisch anmutenden Mobilitätsdrangs zu einer Überlastung der Atmosphäre kommen, die bis zu einem Umkippen führen könnte.
Bedenkt man die fast explosiv steigende Umweltverschmutzung in China und Indien und die Abholzung der Wälder (die ja eigentlich das Kohlendioxid speichern sollten), dann kann man sich eines gelinden Unbehagens nicht erwehren.
Sicherlich spielt auch die Massentierhaltung mit ihrer Methan-"Produktion" eine Rolle, aber die ist auch menschengemacht durch hohen Wohlstands-Fleischverzehr.

Was gelangt nun alles in die Luft an schädlichen Stoffen?

Es ist einmal das Kohlendioxid. Es stammt aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle, aus den Autos, den Fabriken, den Kohle- Kraftwerken und bei der Brandrodung von Wäldern.
Zum anderen ist es Methan. Dies stammt aus Mülldeponien, der Viehzucht, der Gülle aus den Silos der Viehzucht und der Industrie.
Das Stickoxid ist zwar ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, ist aber seit Beginn des Industriezeitalters um 17 Prozent gestiegen. Es stammt aus Düngemitteln und dem Verbrennen von Holz und Ernteabfällen.
Weitere Luftverschmutzer sind Schwefelverbindungen und Fluorcarbonverbindungen.
Auch der bei höheren Temperaturen entstehende Wasserdampf ist ein "Treibhausgas".

Nun argumentiert ein Kolumnenschreiber zwar aus einer Mono-Betrachtungsweise richtig, dass Kohlendioxid schwerer sei als Luft und daher nach unten sinke. Aber eigentümlicherweise habe ich bislang bei allen konventionellen Kraftwerken immer beobachtet, dass der Rauch (immerhin nicht wenig!) nach oben steigt.
Also ein Entweichen in die obere Atmoshäre!
Könnte es sein, dass Kohlendioxid von den anderen Gasen mit nach oben transportiert wird? Oder dass Wärme es nach oben hebt?
Und zu guter Letzt: Was spielt sich noch in der Atmosphäre ab durch den enorm gestiegenen Luftverkehr? Wer an einem klaren Morgen hier in der Nähe von Frankfurt in den Himmel schaut, wird erstaunt sein, wieviel Kondensstreifen sich am Himmel abzeichnen. Auch das dürfte zu der Sparte der Treibhausgase zählen.
Schliesslich versteigt sich der Kolumnenschreiber noch zu der Prophezeiung, eine kleine Eiszeit ziehe heran, deren Maximun im Jahr 2030 zu erwarten sei.
Nostradamus lässt grüssen.
Der Gipfel an Volksverdummung ist jedoch die Feststellung, dass das Abschmelzen der Eismassen zu keiner Erhöhung des Meeresspiegels führen wird.
Die Antarktis und auch Grönland sind ein Festlandsockel. Wenn die Unmengen von Eis darauf schmelzen, muss es zu einer Anhebung des Meeresspiegels kommen, auch wenn Eis ein niedrigeres spezifisches Gewicht als Wasser hat.

Es liegt mir absolut fern, mit diesem Artikel Angst oder Panik zu verursachen.
Aber wer jetzt die Augen vor den Tatsachen verschliesst und das ganze als Nebensächlichkeit, Bagatelle oder Lapalie abtun will, der muss sich fragen lassen, ob er eine Mitverantwortung für eine Verschlechterung der Lebensbedingungen unserer Kinder und Kindeskinder trägt.
Ein einzelner Wissenschaftler mag vielleicht irren, aber wenn Tausende zu einem ähnlichen Ergebnis kommen, dann kann man es nicht so einfach vom Tisch wischen.
Jeder einzelne vernunftbegabte und verantwortungsbewusste Mensch ist schon aufgerufen, seinen Beitrag für das Überleben dieses winzigen, einsamen, blaugrünen Gebilde namens Erde zu leisten.

Dr. Dietrich Volkmer

 

Wichtige Literatur

Homöopathie - die
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Für Fortgeschrittene und psychologisch Interessierte:
Mars im Spiegel - Mythologisch-biss-liche Betrachtungen >>>

 
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