Dr. Dietrich
Volkmer
Schmerz-Therapie und Biologische Zahnheilkunde
CoMed-Verlag, , 65239 Hochheim
(Tel 06146 - 90740
Fax 06146 - 907444)), E-Mail verlag@comedverlag.com |
Inhalt
:Einführung
Vom Wesen des Schmerzes
Akuter und chronischer Schmerz
Diagnose als Voraussetzung einer Therapie
Die Möglichkeiten der Behandlung
Der erste Zahnschmerz des Menschen
Beschwerden der Zahnpulpa
Beschwerden während einer Wurzelbehandlung
Schmerzen am Zahnfleisch
Schmerzen am Kieferknochen
Der schmerzhafte Durchbruch von Zähnen
Der avitale Zahn als Auslöser für Schmerzen
Die Wurzelspitzenresektion - Lösung der Problemfälle?
Beschwerden nach einer Extraktion bzw nach einem operativen Eingriff
Neuralgien im Kiefer- und Gesichts-Bereich
Die Trigeminus-Neuralgie
Beschwerden an Kaumuskulatur und Kiefergelenk
Prothesen-Druckstellen
Beschwerden während einer kieferorthopädischen Behandlung
Stomatitis aphthosa
Zungenbrennen - ein lästiges Problem
Schmerzen durch Entzündung der Speicheldrüsen
Die intraorale Batterie als Schmerzauslöser
Kopfschmerzen und Migräne
Bakterien - sind sie die eigentlichen Auslöser und Verursacher der
Beschwerden?
Wann sind Antibiotika indiziert?
Allopathische Schmerzmittel - ja oder nein?
Schmerzprophylaxe - gibt es das überhaupt?
Fünf wichtige Fragen
Schlussgedanken
Adressen
Literatur |
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und Phytotherapie in der zahnärztlichen Praxis
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Eine Leseprobe
Zum besseren Verständnis
Sinn und Zweck dieses Buches ist es keineswegs, die Möglichkeiten
der herkömmlichen klassischen Zahnmedizin überflüssig zu
machen und die gewohnten Arbeitsutensilien
wie Bohrer und Zange in Frage zu stellen. Ebenso soll die Notwendigkeit
allopathischer Pharmaka nicht in Bausch und Bogen von der Hand gewiesen
werden.
Hinter diesem Buch steht vielmehr die Absicht, dem praktizierenden Zahnarzt,
der sich tagtäglich um das Wohl seiner Patienten bemüht, mit
einer Reihe von Tips, Hinweisen
und Rezeptangaben hilfreich zur Seite zu stehen und seinen Erfahrungsbereich
damit
positiv zu erweitern. Abgerundet wird diese Intention noch durch das Bestreben,
möglichst nebenwirkungsfrei tätig zu werden.
Es erscheint mir wenig sinnvoll, Behandlungen durchzuführen, deren
Nebenwirkungen ausgeprägter sind als das eigentlich zu behandelnde
Schmerz-Symptom.
Es gibt eine große Zahl von Ärzten, Zahnärzten und Kieferchirurgen,
die alles was
nur im entferntesten den Hauch von "biologisch", "natürlich"
oder "ganzheitlich" hat, kategorisch ablehnen. Immer mit dem
Stereotypum der fehlenden oder ausstehenden wissenschaftlichen Beweisführung.
Damit muss man als Befürworter einer Neuen Zahn-Heilkunde, die empirisches
und wissenschaftliches Gedankengut im Sinne einer Synthese vereint, leben.
Gleichzeitig muss ich aber zugeben, dass gerade aus diesen Kreisen ein
Grossteil der Problemfälle kommt, die ich tagtäglich in meiner
Praxis sehe. Hätte man sich da bemüht, rechtzeitig (das Wort
rechtzeitig ist mir besonders wichtig) die richtigen Weichen zu stellen,
wäre vielleicht der eine oder andere Leidensweg moderater
verlaufen.
Die von mir zu Rate gezogene Literatur zum Thema Schmerz-Therapie aus
der Schulzahnmedizin liess mich irgendwie unbefriedigt ebenso wie einige
Vorträge zu diesem Aspekt. Der Grund lag darin, dass viel , ja eine
Unmenge von Theorie geboten wurde, aber als dann die Frage der Therapie
auftauchte, wurde es auf einmalunglaublich dünn, um es ganz gelinde
zu formulieren.
Aber gerade diese Frage steht so ungemein im Vordergrund, denn sie ist
das vordringlichste Anliegen, das den Patienten hilfesuchend in eine Praxis
führt.
Sie, verehrte Kollegin oder verehrter Kollege, der Sie dieses Buch in
den Händen halten, haben sicher auch schon oft die folgende, wenig
erfreuliche Erfahrung gemacht: Man sitzt mit fremden Menschen zusammen,
sei es im Urlaub oder
sonst irgendwo, und das Gespräch kreist um das berufliche Wirken.
Gibt man
sich als Zahnarzt zu erkennen (heute würde man "outen"
sagen), so hört man
oft die schauerlichsten Geschichten über das Thema Zähne. Fast
jeder steuert
dazu etwas bei. Und gerade der Zahnschmerz ist dabei eines der am
negativ-farbigsten ausgemalten Kapitel.
Ein Zeichen dafür, dass die Erinnerung daran alles andere als erfreulich
war.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich sagen,
dass der
Zahnschmerz - so wollen wir das Leid-Motiv dieses Buches global und undifferenziert
erst einmal nennen nie gänzlich aus der Welt zu schaffen sein
wird und es nie eine
Garantie für ein Nicht-Auftreten geben kann. Das gilt natürlich
für sämtliche anderen Schmerzformen gleichermassen.
Wenn dieses Ereignis aber eingetreten ist, dann sollte man über das
normal-universitär Erlernte hinaus vielleicht noch einige Pfeiler
im Köcher haben.
Zur Hilfe für den Leidenden.
Und zudem tut es Ihrem Praxis-Image ebenfalls gut.
Daher werde ich versuchen, Theorie und Praxis in einem ausgewogenen Verhältnis
zueinander zu gestalten.
Nach Möglichkeit werde ich mich bemühen, eine einfache, klare
und unlatinisierte Schriftsprache zu verwenden. Das dient dem Verständnis
und gibt zugleich auch
dem medizinisch interessierten Laien die Möglichkeit der Lesbarkeit.
Wenn verfügbar, werde ich Ihnen im Rahmen der Einzelbetrachtungen
Fälle aus
meiner Praxis angeben.
Vieles, was Ihnen von Ihrer Ausbildung her bekannt sein sollte, werde
ich mir
ersparen. Denn gemäss dem alten Sprichwort, keine Eulen nach Athen
zu tragen,
wäre es im höchsten Grad überflüssig, Ihnen eine Trepanation
zu beschreiben
bzw das Einlegen einer Tamponade zu schildern.
So wünsche ich mir, dass ich Ihnen einige für Sie neue und hilfreiche
Ratschläge
geben kann.
Mein Wunsch für Sie: Mögen Ihnen immer die richtigen Behandlungsmöglichkeiten
zum rechten Zeitpunkt einfallen.
Erschienen September
1999 CoMed-Verlag, Rüdesheimer Str. 60, 65239 Hochheim
Tel 06146 - 90740 Fax 06146 - 907444
ISBN 3-9085739-6-6, Preis 17 EUR
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