Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden. Dank an Herrn Conrad Kasten, der diese Aufgabe übernommen hat.

Eibisch ( Althaea officinalis)
Volksname: Schleimwurzel, weisse Pappel, Heilwurz ist eine ausdauernde Staude von etwa einem Meter Hähe. Die gestielten Blätter sind weiß behaart und sind unregelmäßig gekerbt. In ihren Achsen entspringen von Juli bis August die weißen Blüten. Die ursprüngliche Heimat ist das östliche Mittelmeer, heute wird sie meist in Kulturen angebaut. Geerntet wird die gesäuberte Wurzel die sofort und schnell getrocknet wird um sie vor Pilzbefall zu schützen.

Der Hauptwirkstoff ist Schleim und Pektin. Schon im Altertum wurde der Eibisch bei Beschwerden des Magen und Darmes eingesetzt um bei Entzündungen die Schleimhäute zu schützen. Auch im Rachenraum bei Husten und Asthma wurde er gern verwandt, so hieß er auch im Volksmund Schneckensaft. In meiner Praktikantenzeit in der

Apotheke in Süddeutschland wurde Eibischsaft noch häufig hergestellt. Es war ein zeitaufwändiges Verfahren, das heute durch andere synthetische Mittel ersetzt wurde.


E. Conrad Kasten

(die Adresse von Herrn Kasten finden Sie unter Redaktion >>>)

Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.


  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
Biologische Medizin (Eine Übersicht) : Diagnose-Formen >>>, Therapie-Formen >>>, Zahnheilkunde >>>

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